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Die Musik der Wale  {Wally Lamb}


Für die dreizehnjährige Dolores Price ist die Welt in Ordnung, bis eines Tages der Vater die Familie verläßt. Ihre Mutter kommt damit nicht zurecht und wird eines Tages in eine Anstalt eingewiesen, um eine Therapie zu machen. Während dieser Zeit muß Dolores zu ihrer Großmutter ziehen, die, bis auf eine Untermieterin, ganz alleine in ihrem Haus lebt. Dolores versteht sich nicht sehr gut mit ihr und daher können sich die beiden auch nicht annähern. Als die Mutter ihre Therapie beendet hat, zieht sie zusammen mit Dolores endgültig bei ihrer Mutter ein. Sie scheint über die Trennung hinweg und sucht sich sogar einen Job. Kurz darauf stirbt die Untermieterin und die Großmutter nimmt ein junges Pärchen zur Untermiete auf. Dolores freundet sich mit dem Mann an und wird von ihm vergewaltigt. Zwar erfahren ihre Mutter und Großmutter davon, sie können damit jedoch nicht umgehen und darüber sprechen, so daß Dolores damit völlig alleingelassen wird und aus Kummer immer wieder Süßigkeiten in sich hinein stopft. Sie weigert sich daher auch dem Wunsch ihrer Mutter zu entsprechen und auf das College zu gehen. Da sie mittlerweile ungefähr 130 Kilogramm wiegt schwindet ihr Selbstvertrauen mehr und mehr und als ihre Mutter bei einem Unfall ums Leben kommt, gerät Dolores völlig aus der Bahn.

 



Kraniche und Klopfer  {Axel Brauns}
 

Das Glück liegt in Axel Brauns Roman Kraniche und Klopfer auf der Straße. Es ist aber gar nicht so leicht zu finden, zumindest dann nicht, wenn man ein Klopfer ist. Adina Adelungs Mutter hingegen sammelt das Glück von der Straße auf: Stühle, Marmeladengläser, Elektrokabel, Armbanduhren, Lippenstifte, Regenschirme: Das ist das Glück, findet die Mutter. Wie ein Eichhörnchen sammelt sie alles, was die Klopfer weggeworfen haben, und bringt es heim.

Die Klopferwelt - das „Klopferland" - liegt draußen, jenseits der Haustüre, hinter der sich -- so würden Klopfer sagen -- Berge aus Müll türmen. Aber eines Tages, zu ihrer Einschulung, wird Adina hinaus gestoßen aus dem Paradies der Mutter, in die Welt der Klopfer, die ihre Kostbarkeiten stehlen und kleine Kinder. So jedenfalls sagt es die Mutter, und unterweist die Kinder zur Vorsicht. Und so ist es kein Wunder, dass Adina an den Prüfungen, die ihr die Welt draußen auferlegt, zu scheitern droht. Also macht sich das Mädchen auf die Suche nach den Kranichen. Denn Kraniche können bekanntlich Hilfe bringen …

Von außen betrachtet ist Adina ein ganz normales kleines Mädchen. Niemand ahnt, dass sich Adinas Mutter seit dem Tod ihres Mannes in eine ganz eigene Welt eingesponnen hat, die sie fanatisch vor den feindlichen "Klopfern" - den Menschen draußen - zu schützen versucht. Und auch Adina ist es streng verboten, mit der Klopferwelt in Kontakt zu treten. Doch dann begegnet sie zum ersten Mal den Kranichen, die in einem Reservat in der Nähe nisten - und noch kann Adina nicht ahnen, dass sich ihr damit die Tür zu einem neuen Leben öffnet.

 



Die Therapie  {Sebastian Fitzek}


Keine Zeugen, keine Spuren, keine Leiche. Josy, die 12-jährige Tochter des bekannten Psychiaters Viktor Larenz, verschwindet unter mysteriösen Umständen. Ihr Schicksal bleibt ungeklärt. Vier Jahre später: Der trauernde Viktor hat sich in ein abgelegenes Ferienhaus zurückgezogen. Doch eine schöne Unbekannte spürt ihn dort auf. Sie wird von Wahnvorstellungen gequält. Darin erscheint ihr immer wieder ein kleines Mädchen, das ebenso spurlos verschwindet wie einst Josy. Viktor beginnt mit der Therapie, die mehr und mehr zum dramatischen Verhör wird …






Ich hab die Unschuld kotzen sehen {Dirk Bernemann}

 

Guten Tag, die Welt liegt in Trümmern. Ich sammle sie auf. Errichte daraus neue Gebäude. Konstruiere neue Städte. Kann man wohnen drin. Oder weiträumig umfahren.
So begrüßt einen dieses Stück Literatur, bevor es einen hinabreißt in die Abgründe einer Welt, die in uns etwas zum Klingen bringt. Sie ist uns sehr vertraut, es ist unsere Welt!
Wenn man Bernemanns Buch liest, kommt es einem vor, als hätte man uns endlich die rosa Brille abgenommen, ja vom Kopf geprügelt. In einer poetischen Klarheit zelebriert er ein Massaker des Lebens, das fasziniert, um gleichzeitig abzustoßen.



 

Cut - Bericht einer Selbstverletzung {Patricia McCormick}

Callie spricht mit niemandem, als sie wegen Selbstverletzung in die psychiatrische Klinik eingewiesen wird nicht mit ihrer Therapeutin und erst recht nicht mit den anderen Patienten. Das ändert sich erst, als Amanda neu in die Gruppe kommt. Auch Amanda schnippelt und sie lockt Callie mit ihrer provokativen Art aus der Reserve. Ganz allmählich beginnt die Fünfzehnjährige, sich zu öffnen.

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